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Autor: wotini
Erstellt: 11.02.2008 - 19:40
Betreff: Outgesourct
Hallo Herr Berner,
meine Abteilung,von der ich der Leiter bin, wird ab Nov. ausgegliedert und an einen externen Dienstleister vergeben. Leider betrifft dies auch meine Position sowie 50 meiner Mitarbeiter.
Nun wurde mir Angeboten, bei dem neuen Unternehmen die gleiche Aufgabe bzw. gleich Position zu übernehmen. Vorraussetzung für diese Aktion wäre der Verzicht auf meine Betreibszugehörigkeit und damit eine Zahlung einer Abfindung. Da ich schon 45 Jahre bin und der Arbeitsmarkt nicht so rosig aussieht, werde oder muss ich das Angebot annehmen.
Da ich selbst dieses Outsourcingprojekt begleitet habe, ist der Frust im Moment sehr hoch, so dass ich mich bei einem bevorstehenden Gespräch mit dem neuen Unternehmen wohl nicht so verkaufen kann

Kurze Frage deshalb: Was muss ich beachten oder ist es ehr Sinnvoll dem ganzen Unternehmen den Rücken zukehren.

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Dieser Thread wurde aus dem alten Diskussionsforum übernommen, deshalb hat sich das Datum geändert.
Der ursprüngliche Eintrag datiert vom 30.7.2006
Benutzerbild Autor: Winfried Berner
Erstellt: 11.02.2008 - 19:42
Betreff: re: Outgesourct
Hallo,

hatten Sie denn erwartet, dass Ihr Unternehmen Sie von dem Outsourcing ausnehmen würde, bei dem Ihre Abteilung und Ihre Mitarbeiter outgesourct werden, bloß weil Sie das Projekt begleitet haben?

Meine Empfehlung an Sie ist, dass Sie sich möglichst rasch mit den arbeitsrechtlichen Regelungen zum Betriebsübergang (§ 613a BGB) vertraut machen und sich dann mit einem Fachanwalt für Arbeitsrecht beraten. Denn vor der Frage nach Ihrer emotionalen Einstimmung sollte zweckmäßigerweise die Frage stehen, was eigentlich die Rechtslage in Ihrem Fall ist.

Für Ihren persönlichen Klärungsprozess empfehle ich Ihnen außerdem einen Blick in mein Buch Bleiben oder Gehen und hier insbesondere die Kapitel 4 – 9.

Freundliche Grüße

Winfried Berner
Anzahl Nachrichten: 2 - Seiten (1): [1]
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