Zunächst möchte ich allen die an der Gestaltung und vor allem dem Inhalt der Seiten mitgewirkt haben ein Kompliment machen. Inhaltlich ist es für mich bisher jedes Mal eine Erweiterung gewesen, wenn ich die Seiten besucht habe. Immer wieder finde ich Themen, die mich gerade aktuell selber betreffen und mir nützliche Hinweise geben. Dafür schon einmal ein Dankeschön.
Heute nun ist mir der Gedanke gekommen, inwieweit das interne Projekt, das wir gerade starten in die Kategorie Change Management gehört oder nicht. Hierzu würde ich gerne die Meinung anderer hören.
Zum Hintergrund: Wir sind ein junges Unternehmen in der IT-Branche und suchen unseren Platz als Projekthaus, nachdem wir in einer Post-Merger-Aktion vor ca. einen Jahr einen Spinoff gemacht haben. Nun haben wir heute neben den üblichen Startup-Schwierigkeiten natürlich auch mit der wirtschaftlichen Gesamtlage zu tun und suchen daher nach Wegen uns besser im Markt platzieren zu können.
In diesem Zusammenhang haben wir zur Erweiterung unseres Portfolios ein internes Projekt aufgesetzt, in dem wir eine Art Baukastensystem entwickeln wollen. Ziel dieses Systems ist die Sammlung von fertigen Softwarekomponenten bis hin zu kleinen Produkten, die uns in zweierlei Hinsicht helfen sollen:
1. Als eigenständige Produkte oder Produktideen ermöglichen Sie uns einen besseren vertrieblichen Ansatz beim Kunden, in dem wir ihm konkret eine Lösung zum Beispiel der Anbindung seiner SAP-Systeme an moderne Frontend-Systeme wie das Intranet oder Internet anbieten können.
2. Ergeben sich auch kleinere Hilfsmittel, die wir im Rahmen unserer Entwicklungsprojekte direkt einsetzen können, wodurch wir den Nutzen der schnelleren und effektiveren Arbeit erreichen.
Da die Erweiterung des Portfolios eine Veränderung des Leistungsangebotes und der Darstellung nach aussen nach sich zieht, stelle ich mir nun die Frage, ob dies auch nach innen zu den Mitarbeitern von einer so großen Bedeutung ist, dass man hier u.U. mit Reaktionen entsprechend den Gesetzmäßigkeiten von Veränderungsprozessen rechnen muss.
Falls ja, schließt sich die Frage an, mit welchen Reaktionen zu rechnen sein wird und wie man diesen am besten begegnet oder wie man ihnen evtl. auch direkt vorbeugen kann.
Da ich diese Frage hier platziere, wird deutlich, dass ich durchaus mit derartigen Reaktionen aus dem Kreis der Mitarbeiter rechne und würde mich über Hinweise und Ratschläge jeder Art freuen.
Vielen Dank im Voraus
Ralf Höhfeld
______________________________________
Dieser Thread wurde aus dem alten Diskussionsforum übernommen, deshalb hat sich das Datum geändert. Der ursprüngliche Eintrag datiert vom 9.4.2002
Heute nun ist mir der Gedanke gekommen, inwieweit das interne Projekt, das wir gerade starten in die Kategorie Change Management gehört oder nicht. Hierzu würde ich gerne die Meinung anderer hören.
Zum Hintergrund: Wir sind ein junges Unternehmen in der IT-Branche und suchen unseren Platz als Projekthaus, nachdem wir in einer Post-Merger-Aktion vor ca. einen Jahr einen Spinoff gemacht haben. Nun haben wir heute neben den üblichen Startup-Schwierigkeiten natürlich auch mit der wirtschaftlichen Gesamtlage zu tun und suchen daher nach Wegen uns besser im Markt platzieren zu können.
In diesem Zusammenhang haben wir zur Erweiterung unseres Portfolios ein internes Projekt aufgesetzt, in dem wir eine Art Baukastensystem entwickeln wollen. Ziel dieses Systems ist die Sammlung von fertigen Softwarekomponenten bis hin zu kleinen Produkten, die uns in zweierlei Hinsicht helfen sollen:
1. Als eigenständige Produkte oder Produktideen ermöglichen Sie uns einen besseren vertrieblichen Ansatz beim Kunden, in dem wir ihm konkret eine Lösung zum Beispiel der Anbindung seiner SAP-Systeme an moderne Frontend-Systeme wie das Intranet oder Internet anbieten können.
2. Ergeben sich auch kleinere Hilfsmittel, die wir im Rahmen unserer Entwicklungsprojekte direkt einsetzen können, wodurch wir den Nutzen der schnelleren und effektiveren Arbeit erreichen.
Da die Erweiterung des Portfolios eine Veränderung des Leistungsangebotes und der Darstellung nach aussen nach sich zieht, stelle ich mir nun die Frage, ob dies auch nach innen zu den Mitarbeitern von einer so großen Bedeutung ist, dass man hier u.U. mit Reaktionen entsprechend den Gesetzmäßigkeiten von Veränderungsprozessen rechnen muss.
Falls ja, schließt sich die Frage an, mit welchen Reaktionen zu rechnen sein wird und wie man diesen am besten begegnet oder wie man ihnen evtl. auch direkt vorbeugen kann.
Da ich diese Frage hier platziere, wird deutlich, dass ich durchaus mit derartigen Reaktionen aus dem Kreis der Mitarbeiter rechne und würde mich über Hinweise und Ratschläge jeder Art freuen.
Vielen Dank im Voraus
Ralf Höhfeld
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