Hallo zusammen!
Ich arbeite zurzeit an meiner Diplomarbeit mit dem Thema Controlling von Reorganisationsprojekten. Es geht da v.a. um ein operatives Projekt (softwareeinführung im Kommissionierbereich eines Logistikzentrums, dadurch Erhöhung der Kommissionierleistung und dadurch wiederum Personaleinsparung von ca. 6 MA).
Mein Prof hat seinen eigenen Projektmanagement-Prozess mit entsprechenden Aufgaben und Projektphasen und einer Prozessarchitektur, die sich von den herkömmlichen in ein paar Punkten unterscheidet, veröffentlicht. Den muss ich natürlich nehmen. In diesen soll ich jetzt den CM-Prozess integrieren. Und da hakt's.
Zuallererst möchte ich sagen, dass ich bestimmt schon 15 Bücher über CM gelesen habe, aber ich weiß immer noch nicht so recht, was das eigentlich ist. Dass es mit PM nicht gleichzusetzen ist, habe ich mittlerweile nicht zuletzt durch das Forum hier gelernt. Aber bedient sich das CM des PM oder umgekehrt? Zudem wird im Großteil der Literatur explizit ausgeschlossen, dass CM auch für kleinere Projekte anwendbar ist.
Es steht ja außer Zweifel, dass v.a. bei der Softwareeinführung jede Menge technischer Details zu klären sind, wie z.B. das Soll-Konzept und der Testlauf etc. Auch die Kosten und Termine sind natürlich zu planen, steuern und kontrollieren mit den entsprechenden Instrumenten des PM/Projektcontrolling (mein Prof unterscheidet da kaum). Ist das auch Aufgabe des CM oder kümmert es sich nur um den Verhaltens-Aspekt?
Ich stelle mir das ungefähr so vor: PM kümmert sich um die Planung der Termine, Kosten und Leistung (magisches PM-Dreieckt) und bedient sich dabei der Instrumente des Projektcontrolling. Das würde für alle Projekte gelten. In Reorganisationsprojekten allerdings muss darüber hinaus für die Akzeptanz der neuen organisatorischen Regeln gesorgt werden, um das Risiko des Scheiterns zu minimieren. Das ist Aufgabe des CM. PM + CM unterstützen und ergänzen sich so gegenseitig.
Aber was ist überhaupt der CM-Prozess? Bei KRÜGER ist es Initialisierung/Konzipierung/Mobilisierung/Umsetzung/Verstetigung (das wird sehr oft zitiert, gilt aber wie oben erwähnt explizit nur für strategische Erneuerung). Dann gibt es da noch das klassische Schema von Lewin mit Unfreeze/Move/Freeze. Und natürlich die psychologische Lernkurve (oder wie man die nennt) mit Schock/Verneinung/Einsicht/Ausprobieren/Integration.
Ich bin ehrlich gesagt ziemlich verzweifelt. Kann mir da jemand helfen?
Nochmal die Kernfragen:
1. Was ist CM im Falle operativer Reorganisationen?
2. Umfasst es auch die sach-rationalen, also Technischen Aspekte (Kosten, Termine, Projektobjekt-Eigenschaften [also die neuen orga-regeln]?
3. Was ist der CM-Prozess?
4. Wie kann dieser in einen PM-Prozess integriert werden?
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Dieser Thread wurde aus dem alten Diskussionsforum übernommen, deshalb hat sich das Datum geändert.
Der ursprüngliche Eintrag datiert vom 5.2.2007
Ich arbeite zurzeit an meiner Diplomarbeit mit dem Thema Controlling von Reorganisationsprojekten. Es geht da v.a. um ein operatives Projekt (softwareeinführung im Kommissionierbereich eines Logistikzentrums, dadurch Erhöhung der Kommissionierleistung und dadurch wiederum Personaleinsparung von ca. 6 MA).
Mein Prof hat seinen eigenen Projektmanagement-Prozess mit entsprechenden Aufgaben und Projektphasen und einer Prozessarchitektur, die sich von den herkömmlichen in ein paar Punkten unterscheidet, veröffentlicht. Den muss ich natürlich nehmen. In diesen soll ich jetzt den CM-Prozess integrieren. Und da hakt's.
Zuallererst möchte ich sagen, dass ich bestimmt schon 15 Bücher über CM gelesen habe, aber ich weiß immer noch nicht so recht, was das eigentlich ist. Dass es mit PM nicht gleichzusetzen ist, habe ich mittlerweile nicht zuletzt durch das Forum hier gelernt. Aber bedient sich das CM des PM oder umgekehrt? Zudem wird im Großteil der Literatur explizit ausgeschlossen, dass CM auch für kleinere Projekte anwendbar ist.
Es steht ja außer Zweifel, dass v.a. bei der Softwareeinführung jede Menge technischer Details zu klären sind, wie z.B. das Soll-Konzept und der Testlauf etc. Auch die Kosten und Termine sind natürlich zu planen, steuern und kontrollieren mit den entsprechenden Instrumenten des PM/Projektcontrolling (mein Prof unterscheidet da kaum). Ist das auch Aufgabe des CM oder kümmert es sich nur um den Verhaltens-Aspekt?
Ich stelle mir das ungefähr so vor: PM kümmert sich um die Planung der Termine, Kosten und Leistung (magisches PM-Dreieckt) und bedient sich dabei der Instrumente des Projektcontrolling. Das würde für alle Projekte gelten. In Reorganisationsprojekten allerdings muss darüber hinaus für die Akzeptanz der neuen organisatorischen Regeln gesorgt werden, um das Risiko des Scheiterns zu minimieren. Das ist Aufgabe des CM. PM + CM unterstützen und ergänzen sich so gegenseitig.
Aber was ist überhaupt der CM-Prozess? Bei KRÜGER ist es Initialisierung/Konzipierung/Mobilisierung/Umsetzung/Verstetigung (das wird sehr oft zitiert, gilt aber wie oben erwähnt explizit nur für strategische Erneuerung). Dann gibt es da noch das klassische Schema von Lewin mit Unfreeze/Move/Freeze. Und natürlich die psychologische Lernkurve (oder wie man die nennt) mit Schock/Verneinung/Einsicht/Ausprobieren/Integration.
Ich bin ehrlich gesagt ziemlich verzweifelt. Kann mir da jemand helfen?
Nochmal die Kernfragen:
1. Was ist CM im Falle operativer Reorganisationen?
2. Umfasst es auch die sach-rationalen, also Technischen Aspekte (Kosten, Termine, Projektobjekt-Eigenschaften [also die neuen orga-regeln]?
3. Was ist der CM-Prozess?
4. Wie kann dieser in einen PM-Prozess integriert werden?
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Dieser Thread wurde aus dem alten Diskussionsforum übernommen, deshalb hat sich das Datum geändert.
Der ursprüngliche Eintrag datiert vom 5.2.2007


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