Zunächst einmal herzlichen Dank für diese Quelle der Information und Inspiration!
Nun benötige ich als Betroffene Unterstützung und hoffe auf Ihren Rat:
Derzeit befinden sich diverse Berater in unserem Unternehmen. Bereits kurz nach Eintreffen der Berater wurde mir die Umsetzung eines mittelgroßen Projektes (Schließung eines Unternehmensbereichs, Integration einiger Mitarbeiter sowie Erstellung eines Konzepts für ein Outsourcing Projekt) übertragen. Das besprochende Coaching der Berater erstreckt sich einzig darauf, meine Projektergebnisse oder Zwischenstände abzufragen und in einigen Gesprächen anwesend zu sein. Meine Rolle als Projektleitung wurde nur mit meinen Vorgesetzten geklärt aber nicht weiterhin (an Mitglieder des Projektes) kommuniziert. Dies machte die Angelegenheit wirklich nicht leichter.
Dennoch: Der erste Teilbereich des Projekts ist bereits erfolgreich abgeschlossen. Ein Feedback habe ich leider nicht erhalten.
Ist es normal, dass das Feedback und die versprochene Unterstützung so marginal ausfallen? Gibt es hierfür Ihren Erfahrungen nach Gründe?
Mir ist darüber hinaus nicht ganz nachvollziehbar, was meine Rolle in diesem Projekt und vor allem in Anschluss an das Projekt ist. Selbstverständlich habe ich diesbezüglich bereits nachgefragt, die Antwort, die ich erhielt, war jedoch wenig überzeugend.
Ich bin mir derzeit nicht ganz sicher, in welchem Maß meine Kompetenzen auf dem Prüfstand sind, darüber hinaus bin ich auch verunsichert, da derzeit eine erste Entlassungswelle das Unternehmen überrolt. Weitere Entlassungen sind bereits absehbar, ich habe jedoch nicht vor, dabei zu sein. Vielmehr gilt mein Interesse, im neuen Gefüge des Unternehmens eine offizielle Führungsposition einzunehmen oder ins Untere/mittlere Management aufzurücken. Bislang hatte ich überwiegend Aufgaben zu erfüllen, die üblicherweise in der Management/Führungsebene angesiedelt sind, leider ohne die notwendigen Kompetenzen. Das war von der umsetzung her alles machbar, aber für mein fortkommen und weiere bewerbungen nicht gerade hilfreich.
Derzeit habe ich von Zeit zu Zeit das Gefühl, als zuverlässig arbeitender Workaholic den Beratern einen Teil der nowendigen Quick-Wins zuzutragen. Meine persönliche Zielsetzung ist jedoch eine andere. natürlich gibt es da noch die Möglichkeit, dass sich ein Quid pro Quo ergibt - Darauf zu setzten wäre aber sicher sehr naiv...
Wären nicht bereits fast alle Mitglieder der Managementebene/Geschäftsführungsebene entmachtet (zu der auch mein Vorgesetzter zählt), so hätte ich mit Sicherheit einige Orientierungspunkte...
Gibt es ein Verhalten, das meinen Zielen förderlich ist? Muss ich bereits jetzt schriftlich fixieren lassen, was meine Rolle in den neuen Strukturen (die ich festlege derzeit) sein wird? Sollte ich - falls ich hierzu keine Bestätigung erhalte - das Projekt abgeben?
Natürlich gibt es keine Garantien auf Erfolg, doch die Faktoren hierzu sind mit Sicherheit mitbestimmbar. Ich freue mich sehr über Hilfe von Experten / Betroffenen, die mir einige Tips hierzu geben können oder mir Ihre Erfahrungen mitteilen können, wie kann ich mein Fortbestehn/meinen Erfolg mitbestimmen, wie sollte ich die Lage einschätzen (besser gleich eine Bewerbung schreiben).
Zusatzinfo: Derzeit weisen viele Faktoren auf eine mögliche Betriebsänderung (Verkauf) hin. Hier wirken diverse Kräfte im Hintergrund, die ich aus meiner Perspektive leider nicht einschätzen kann.
Also: Alles sehr verworren - ich hoffe jedoch, dass in meiner Mail ersichtlich wird, welche Fragen ich mir derzeit stelle und wo ich auf Ihre/Eure Unterstützung hoffe.
______________________________________
Dieser Thread wurde aus dem alten Diskussionsforum übernommen, deshalb hat sich das Datum geändert.
Der ursprüngliche Eintrag datiert vom 31.5.2005
Nun benötige ich als Betroffene Unterstützung und hoffe auf Ihren Rat:
Derzeit befinden sich diverse Berater in unserem Unternehmen. Bereits kurz nach Eintreffen der Berater wurde mir die Umsetzung eines mittelgroßen Projektes (Schließung eines Unternehmensbereichs, Integration einiger Mitarbeiter sowie Erstellung eines Konzepts für ein Outsourcing Projekt) übertragen. Das besprochende Coaching der Berater erstreckt sich einzig darauf, meine Projektergebnisse oder Zwischenstände abzufragen und in einigen Gesprächen anwesend zu sein. Meine Rolle als Projektleitung wurde nur mit meinen Vorgesetzten geklärt aber nicht weiterhin (an Mitglieder des Projektes) kommuniziert. Dies machte die Angelegenheit wirklich nicht leichter.
Dennoch: Der erste Teilbereich des Projekts ist bereits erfolgreich abgeschlossen. Ein Feedback habe ich leider nicht erhalten.
Ist es normal, dass das Feedback und die versprochene Unterstützung so marginal ausfallen? Gibt es hierfür Ihren Erfahrungen nach Gründe?
Mir ist darüber hinaus nicht ganz nachvollziehbar, was meine Rolle in diesem Projekt und vor allem in Anschluss an das Projekt ist. Selbstverständlich habe ich diesbezüglich bereits nachgefragt, die Antwort, die ich erhielt, war jedoch wenig überzeugend.
Ich bin mir derzeit nicht ganz sicher, in welchem Maß meine Kompetenzen auf dem Prüfstand sind, darüber hinaus bin ich auch verunsichert, da derzeit eine erste Entlassungswelle das Unternehmen überrolt. Weitere Entlassungen sind bereits absehbar, ich habe jedoch nicht vor, dabei zu sein. Vielmehr gilt mein Interesse, im neuen Gefüge des Unternehmens eine offizielle Führungsposition einzunehmen oder ins Untere/mittlere Management aufzurücken. Bislang hatte ich überwiegend Aufgaben zu erfüllen, die üblicherweise in der Management/Führungsebene angesiedelt sind, leider ohne die notwendigen Kompetenzen. Das war von der umsetzung her alles machbar, aber für mein fortkommen und weiere bewerbungen nicht gerade hilfreich.
Derzeit habe ich von Zeit zu Zeit das Gefühl, als zuverlässig arbeitender Workaholic den Beratern einen Teil der nowendigen Quick-Wins zuzutragen. Meine persönliche Zielsetzung ist jedoch eine andere. natürlich gibt es da noch die Möglichkeit, dass sich ein Quid pro Quo ergibt - Darauf zu setzten wäre aber sicher sehr naiv...
Wären nicht bereits fast alle Mitglieder der Managementebene/Geschäftsführungsebene entmachtet (zu der auch mein Vorgesetzter zählt), so hätte ich mit Sicherheit einige Orientierungspunkte...
Gibt es ein Verhalten, das meinen Zielen förderlich ist? Muss ich bereits jetzt schriftlich fixieren lassen, was meine Rolle in den neuen Strukturen (die ich festlege derzeit) sein wird? Sollte ich - falls ich hierzu keine Bestätigung erhalte - das Projekt abgeben?
Natürlich gibt es keine Garantien auf Erfolg, doch die Faktoren hierzu sind mit Sicherheit mitbestimmbar. Ich freue mich sehr über Hilfe von Experten / Betroffenen, die mir einige Tips hierzu geben können oder mir Ihre Erfahrungen mitteilen können, wie kann ich mein Fortbestehn/meinen Erfolg mitbestimmen, wie sollte ich die Lage einschätzen (besser gleich eine Bewerbung schreiben).
Zusatzinfo: Derzeit weisen viele Faktoren auf eine mögliche Betriebsänderung (Verkauf) hin. Hier wirken diverse Kräfte im Hintergrund, die ich aus meiner Perspektive leider nicht einschätzen kann.
Also: Alles sehr verworren - ich hoffe jedoch, dass in meiner Mail ersichtlich wird, welche Fragen ich mir derzeit stelle und wo ich auf Ihre/Eure Unterstützung hoffe.
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Dieser Thread wurde aus dem alten Diskussionsforum übernommen, deshalb hat sich das Datum geändert.
Der ursprüngliche Eintrag datiert vom 31.5.2005


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